Aktuelle Baustellen und Straßensperrungen

Baustellen und Straßensperrungen für Riesa und Strehla

Baustellen in Strehla und Orteilen

VORINFORMATION
Fahrbahnerneuerung B 182 in und südlich von Strehla

Wir möchten Sie im Auftrag des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr, NL Meißen über eine bevorstehende Straßenbaumaßnahme – Fahrbahnerneuerung B 182 in und südlich von Strehla – informieren. Die Baumaßnahme wird in zwei zeitlich getrennten Bauabschnitten erfolgen. Der erste Bauabschnitt beinhaltet die Strecke zwischen den Einmündungen Bahnhofstraße und Schulstraße in Strehla sowie vom Ortsausgang Oppitzsch bis zum Reifenservice Pestel. Der zweite Bauabschnitt betrifft die gesamte Ortslage Oppitzsch.

Baubeginn 1. BA: ca. 38. KW 2019
Bauende 1. BA: Mitte Oktober 2019

Verkehrsführung:
Vollsperrung der B 182 zwischen Ortsausgang Oppitzsch und Zufahrt zum Reifenservice Pestel sowie
Vollsperrung zwischen Einmündung Bahnhofstraße und Einmündung Schulstraße

Umleitungsführung:
Umleitung über die B 169 zur B 6 nach Oschatz OT Lonnewitz und weiter über die S 31 nach Strehla; Gegenrichtung analog

ÖPNV:
Umleitung der VGM-Linien zwischen Riesa und Strehla erfolgt von der B 182 über Forberge-Unterreußen-Großrügeln-Kleinrügeln nach Strehla.

Der zweite Bauabschnitt wird im Frühjahr 2020 gebaut. Dafür erfolgt eine gesonderte Vorinformation. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an das Landesamt für Straßenbau und Verkehr, NL Meißen, Tel. 03521/7189-0.

Neuverlegung Ferngasleitung

FGL 012

Öffentliche Bekanntmachung gemäß § 44 Energiewirtschaftsgesetz über Vorarbeiten zum Vorhaben „Neubau der Ferngasleitung 012, Abschnitt Strehla-Canitz“

Zur weiteren Optimierung der Versorgungssicherheit und Flexibilisierung der Gasinfrastruktur in Sachsen plant der überregionale Fernleitungsnetzbetreiber ONTRAS Gastransport GmbH, die bestehende Ferngasleitung (FGL) 012 im Abschnitt Strehla-Canitz (Freistaat Sachsen) zu verlängern und mit der FGL 204 (Rochlitz-Riesa/Canitz) zu verbinden. Mit dieser neuen, ca. 3,4 Kilometer langen Verlängerung wird die 2020 und 2021 zur Erneuerung vorgesehene FGL 012 (Lauchhammer/Riesa/Strehla) mit der bisher nur als Stichleitung zur Versorgung der Region Riesa bestehenden FGL 204 verbunden und damit eine weitere Masche im ONTRAS-Netz geschlossen. Künftig kann über diese Verbindung Gas aus verschiedenen Richtungen verteilt werden. Das verbessert nicht nur die Versorgungssicherheit der Region Riesa, sondern auch weiterer Städte und Industriebetriebe in der Region in und um Döbeln, Zeithain, Nünchritz und Elsterwerda. Gleichzeitig wird mit dem Bau einer neuen Molchschleuse neben der bestehenden Molchstation Canitz die Voraussetzung geschaffen, auch die FGL 012 künftig bei laufendem Betrieb durch eine mit dem Gasstrom transportierte Messsonde (Molch) zu untersuchen. Die kurze Verbindung ist im Zusammenwirken mit anderen ONTRAS-Leitungen angrenzender Regionen ein Garant für die sichere, effiziente und zukunftsfeste Energieversorgung für die Regionen zwischen Lauchhammer und Riesa und weiter Richtung Wurzen und Rochlitz.

Gegenstand
Das Vorhabengebiet befindet sich im Landkreis Meißen (Großraum Riesa). Neu gebaut werden auf dem Gelände der Bestandsanlage Canitz eine Molchschleusenanlage für die FGL 204 und eine Anschlussstelle für eine mobile Gasdruckmess- und Regelanlage an der FGL 012. Der Durchmesser wird 400 Millimeter betragen und die Leitung für einen maximalen Druck von 25 bar ausgelegt sein (DN 400, DP 25). Dabei muss nach derzeitigem Planungsstand ein Landschaftsschutzgebiet, ein Flora-Fauna-Habitat-Gebiet und mehrere Gewässer sowie Straßen gequert werden. Zur Vorbereitung des Genehmigungsverfahrens werden mehrere Trassenvarianten in Hinblick auf Technologie, Machbarkeit und Kosten untersucht. Planung und Realisierung des Vorhabens werden auf Grundlage und unter Berücksichtigung des Stands der Technik, den geltenden technischen Regelwerken, gesetzlichen Vorschriften und sonstigen Regeln und Vorschriften erfolgen. Ziel ist es, notwendige Eingriffe in die Umwelt zu minimieren.

Vorgehen
Das Vorhaben steht unter dem Vorbehalt einer Genehmigung im Rahmen eines Planfeststellungsverfahrens, das noch in diesem Jahr durch die zuständige Behörde eingeleitet werden soll.
Derzeit beginnen dazu die Vorarbeiten im Rahmen des § 44 Energiewirtschaftsgesetz, die der Fernleitungsnetzbetreiber hiermit öffentlich anzeigt. Dies sind beispielsweise Vermessungen, Boden- und Grundwasseruntersuchungen, archäologische Prospektionen und umweltschutzfachliche Kartierungen. Die Arbeiten werden durch Unternehmen vorgenommen, die von ONTRAS dafür beauftragt sind. Sie sind angewiesen, das Recht zum Betreten von Grundstücken äußerst schonend auszuüben. Sollten durch diese Vorarbeiten unmittelbar Vermögensnachteile (z.B. Flurschäden) entstehen, werden diese entschädigt.
Die genannten Vorarbeiten stellen keinerlei Vorentscheidung für das geplante Vorhaben dar. Sie dienen lediglich der fachgerechten Erstellung der Antragsunterlagen. ONTRAS wird das Neubauvorhaben darüber hinaus frühzeitig und umfassend kommunikativ begleiten. Dabei werden auch die Anrainer der Trasse detailliert über das Vorhaben informiert.

Umweltschutz
Es ist Anliegen von ONTRAS, einen sicheren Betrieb der Gasinfrastruktur sowie die Versorgungssicherheit im Netzgebiet zu gewährleisten. Bei allen Arbeiten an der Trasse legen wir höchste Standards für den Schutz von Mensch und Umwelt an. Die Belange von Umwelt, Natur und Landschaft nimmt ONTRAS dabei sehr ernst und hält sich streng an die gesetzlichen Vorgaben. Zudem versucht ONTRAS die temporäre Störung der Wohn- und Erholungsfunktionen während der Bauphase, z. B. durch Lärm, Staub oder Verkehrseinschränkungen, durch vorausschauende Planung, Absprachen mit Behörden und Betroffenen sowie den Einsatz schonender Technologien so gering wie möglich zu halten.

Hintergrund
ONTRAS ist ein überregionaler Fernleitungsnetzbetreiber im europäischen Gastransportsystem mit Sitz in Leipzig. Als Erdgaslogistiker trägt ONTRAS die Verantwortung für den effizienten und sicheren Betrieb des Fernleitungsnetzes in den neuen Bundesländern – und damit für die nachhaltige Versorgung mit Gas. Mit rund 7.000 Kilometern Leitungslänge betreibt ONTRAS Deutschlands zweitlängstes Ferngasnetz mit ca. 450 Netzkopplungspunkten. Dabei vereint das Unternehmen als verlässlicher Partner die Interessen von Transportkunden, Händlern, regionalen Netzbetreibern und Erzeugern regenerativer Gase. An das ONTRAS-Netz angeschlossen sind 22 Biogasanlagen, die jährlich rund 18 Prozent des deutschlandweit erzeugten Biomethans einspeisen. Zudem speisen zwei Power-to-Gas Anlagen Wasserstoff ins Netz des Fernleitungsnetzbetreibers.
Mehr unter www.ontras.com.

Auflistung der Gemarkungen, in denen die Arbeiten durchgeführt werden
Gemäß § 44 Energiewirtschaftsgesetz zeigt ONTRAS Gastransport GmbH hiermit öffentlich an, die notwendigen Vorarbeiten für das Projekt „Neubau der Ferngasleitung 012, Abschnitt Strehla-Canitz“ vorzunehmen bzw. vornehmen zu lassen.

Landkreis
Meißen

Stadt Gemarkungen
Stadt Strehla Unterreußen, Forberge, Großrügeln

Stadt Gemarkungen
Riesa Gröba, Pochra, Merzdorf, Canitz

Ansprechpartner
Ingenieurbüro PLE Pipeline Engineering GmbH
Michael Streicher
Tel.: 030 293 85 811
Fax.: 030 293 85 622
E-Mail: Michael.Streicher@ple-engineering.com