Bürgermeister

Auf ein Wort

Liebe Strehlaerinnen und Strehlaer,

Der Juli zeigt sich in diesem Jahr von seiner regnerischen Seite. Besonders spürten dies die Einwohner im Westen Deutschlands oder im Berchtesgadener Land. Viele Menschen unserer Regionen erinnern sich noch an die Jahre 2002 oder 2013. Sie wissen wie man sich fühlt, wenn ein Großteil der Habselig-keiten unwiederbringlich verloren geht.
Umso wichtiger ist die Solidarität mit den Betroffenen. Ein erster Schritt war der Spendenaufruf der Feuerwehr beim Nixenfest. 470,70 € konnten auf ein Spendenkonto zugunsten der Flutopfer eingezahlt werden. Dafür danke ich Ihnen.
Auch in Strehla gab es mehrere, teils heftige Niederschläge. Das schwerste Gewitter war einem zehn- bis zwanzigjährigen Ereignis der Vergangenheit vergleichbar. Es gab mehrere Blitzeinschläge und viel Windbruch. Zahlreiche Keller im gesamten Stadtgebiet liefen voll, und auch das Rathaus war betroffen.

Schwere Beschädigungen und Ausspülungen gab es im Stadtpark, wie zum Beispiel an der „Schlan-genbahn“, im Schluchtenwald oder an den Ausläufen zur Streuobstwiese. Mein Dank gilt den Kamera-den der Freiwilligen Feuerwehr für das Leerpumpen der Keller und das Reinigen der betroffenen Stra-ßenabschnitte.
Glücklicherweise verschonte uns der Starkregen beim Nixenfest. Zahlreiche Besucher nutzen die Gelegenheit, um erstmals seit vielen Monaten wieder zusammenzukommen und zu feiern.

Ihr

Jörg Jeromin
Bürgermeister

Positionspapier der Stadt Strehla - Die Spaltung zwischen Stadt und Land durch Stärkung des ländlichen Raumes überwinden

Sehr geehrte Damen und Herren,

zu Recht rückte mit der Kabinettsumbildung der ländliche Raum in den Fokus eines ganzen Bündels von Maßnahmen. Sorge bereitet uns das weitere Auseinanderdriften zwischen Stadt und Land, welches sich zunehmend auch in den Köpfen verankert und als gegeben hingenommen wird. Diese Tendenz gefährdet die nachhaltige Entwicklung des gesamten Freistaates und den Zusammenhalt der Menschen. Der ländliche Raum droht, „unter die Räder zu kommen“.

Die Vertreter der Stadt Strehla formulierten daher das Positionspapier „Regionalplanung, zentralörtliche Funktion und kommunaler Finanzausgleich“. Wir nutzen den frischen Schwung der Debatte, um zu einer sachlichen Diskussion und zur Verbesserung der Problemlage beizutragen. Das Positionspapier wurde in der Sitzung des Stadtrates der Stadt Strehla am 19. Februar 2019 einstimmig beschlossen.

Gern sind wir bereit, unsere Anregungen und Beobachtungen mit Vertretern und Verantwortlichen aus der Bürgerschaft, aus der Verwaltung, aus der Wirtschaft, aus den Spitzenverbänden oder aus der Politik zu erörtern.

Das Positionspapier plus Anlagen finden sie unten als Downloadlink.

Mit freundlichen Grüßen

Stadt Strehla

Jörg Jeromin
Bürgermeister

Positionspapier der Stadt Strehla